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SpaßSANYO

Virtuelle Rennwagen

Vollgas ohne Benzin

 

Es gibt eine Art von Autorennen, die nicht allzu vielen Leuten bekannt sein dürfte, die aber genauso atemberaubend und voller Spannung sind wie die wohlbekannten Autorennen. Dieser spezielle Sport hat den Vorteil, dass er sehr umweltfreundlich ist, da er kein Gramm CO2 produziert und keinen Tropfen Benzin verbraucht. Auch für den Fahrer ist dieser Sport bei weitem nicht so riskant wie mit einem normalen Rennauto über den Rennkurs zu fahren. Nun, wir sprechen von virtuellen Autorennen; eine Art Online-Sport, die mehr und mehr Aufmerksamkeit gewinnt. Ein besonders interessanter Aspekt dieses Sports ist, dass die Teams ihre eigenen Rennautos entwickeln und designen können.

Ein solches Team ( Fahrer: Andreas Ruehl; Auto-Designer: Markus Wurm ) aus Deutschland war von dem Design und den Leistungseigenschaften des eneloop Akkus so beeindruckt, dass sie das eneloop-Design als Vorlage für ihr Auto-Design nahmen.

Interview mit dem Fahrer

 

Unsere eneloop Redakteure haben mit Herrn Ruehl gesprochen:

 

F: Herr Ruehl, die meisten Menschen kennen Ihr Hobby, virtuelle Autorennen - wenn überhaupt - aus der Werbung für Rennspiele wie "Need for Speed". Bitte erklären Sie uns kurz die Unterschiede zwischen diesen Spielen und "Live for Speed". 
 

A: Im Grundsatz unterscheiden sich Rennspiele und Rennsimulationen erst einmal nicht. In beiden geht es wie beim Vorbild aus der "Realität" lediglich darum, einen Rennwagen schneller als die Konkurrenz im Kreis zu bewegen. Bei den Rennsimulationen ist dies nur erheblich schwieriger, trainingsintensiver und - am Anfang - frustrierender. Der schnelle Fahrer benötigt technisches und physikalisches Grundwissen, um die jeweiligen Fahrzeuge sicher und schnell steuern zu können. Steuerkunst und Pedalarbeit ist gefordert, schnelle Reflexe, dazu ein gewisses strategisches und taktisches Geschick und vor allem eine schnelle Auffassungsgabe für die jeweilige Rennsituation.

 

F: Das hört sich erst einmal nicht wirklich nach "Spaß" an.

 

A: Für den Neueinsteiger besteht der "Spaß" zunächst nur darin, die eigenen Fähigkeiten stetig zu verbessern und sich an den kleinen Fortschritten zu erfreuen. Davon ist die Langzeitmotivation umso größer, wenn man die ersten Hürden geschafft hat.

 

F: Sie haben schon auf Verhältnis zum "echten" Rennsport hingewiesen. Einige Mitmenschen belächeln sicher ihr Hobby, weil es im Gegensatz dazu relativ ungefährlich sei.

 

A: Was zum Glück ja richtig ist. Noch dazu ist "echter" Rennsport eine sündhaft teure Angelegenheit. Allerdings: Viele "echte" Rennfahrer können auf den Nervenkitzel, ihr Leben zu riskieren, gerne verzichten. Nicht umsonst wurde der Rennsport ja immer sicherer in den letzten Jahren. Aber der Vergleich hinkt ohnehin. In mancherlei Hinsicht ist der virtuelle Rennsport sogar schwieriger, etwa weil die "Rückmeldung" des Fahrzeugs fehlt, ihnen also Niki Laudas "Popometer" nichts nutzt. Andererseits findet man aber in allen virtuellen Rennligen auch Piloten, die bereits Erfahrungen und Erfolge im "echten" Rennsport hatten.

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Die Rennen werden in dem Online Racing Simulations- programm "live for Speed" gefahren  http://www.lfs.net .  Das Team fährt in der Liga "lfs-masters" in der Rennorganisation http://www.virtual-racing.org .

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F: Wie sind Sie darauf gekommen in Ihrer Rennliga im "eneloop"-Design anzutreten?

 

A: Auf die eneloop-Batterien bin ich aufmerksam geworden, als meine Frau zuverlässige Akkus für ihren USA-Trip benötigte. Das Ladegerät sollte handlich sein und vor allem auch im 110V-Netz ohne Adapter funktionieren. Hinzu kam, dass uns das Design sofort sehr gut gefallen hat. Man kann ja sagen, dass die eneloop Batterie die erste ist, die überhaupt ein "Design" besitzt. Hinzu kommt, dass die Qualitäten der eneloop-Batterie gut zu dem passen, was im Rennsport gefordert ist: Nämlich von der 1. Sekunde an, wenn die Startampel auf Grün springt, "voll dabei" zu sein und dann im Rennen die nötige Ausdauer zu zeigen.

 

F: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft.

 

A: Da das eneloop-Design, das von Markus Wurm auf kongeniale Weise auf die Rennwagen übertragen wurde, sehr großen Anklang bei anderen Fahrern gefunden hat, beabsichtige ich, ein "eneloop-Racing-Team" zu gründen, damit auch andere Fahrer das Design in ihren Rennligen - auch mit anderen Rennsimulationen - einsetzen können. Die ersten Anfragen von Piloten liegen schon vor. Für mich selbst erhoffe ich, dass ich meine Leistungen in der laufenden Saison stabilisieren kann und in einem sehr starken Fahrerfeld in der Endabrechnung unter die besten 10 komme.